"Du kannst die Wellen nicht stoppen,

aber du kannst lernen auf ihnen zu reiten"

Jon Kabat-Zinn

EINATMEN – AUSATMEN – DURCHATMEN

Wir hetzen morgens zur Arbeit, telefonieren, während wir essen,
und sind in Gedanken schon bei dem Besuch am Wochenende.

Dabei ist es so einfach, das Leben zu entschleunigen und sich auch im stressigen Alltag kleine Auszeiten zu gönnen.

Achtsamkeit und Entspannung heißen die Zauberwörter, das bereits seit 2500 Jahren im Buddhismus aber auch in anderen Richtungen eine wichtige Rolle spielt.
Dabei wird die Aufmerksamkeit auf das aktuelle Erleben gerichtet, anstatt mit seinen Gedanken in die Zukunft zu hetzen oder in der Vergangenheit zu hängen.

 

Renne nicht weiter im Hamsterrad deiner alltäglichen Erledigungen!

 

Achtsamkeit und Entspannung ist eine Möglichkeit einen anderen Weg zu gehen. Eine Möglichkeit zu sich zu kommen, das Leben wieder mit vollen Zügen genießen zu können.

Entspannung ist ein Zustand, in dem man sich wohl fühlt
Ein Zustand, in dem sich Körper, Geist und Seele in seelischer
Balance befinden
Druck, Anspannung und Belastung fehlen – also das Gegenteil von Stress.

Sich entspannen zu können, ist eine ganz natürliche Fähigkeit,
die jeder Mensch in sich trägt.
In unserer heutigen Zeit, ist die Fähigkeit, sich zu entspannen und für einen Moment innehalten zu können, um wieder einmal tief ein- und auszuatmen und
die eigene Mitte wieder zu finden, eine unverzichtbare.
Immer mehr Menschen jedoch fällt es schwer, sich richtig zu entspannen.

Oft bewerten wir Dinge, daher ist dies gar nicht so einfach. Schon als Kind lernen wir in gut und böse zu kategorisieren.
Unser Kopf mit seinen Einstellungen, die er zu allem und jeden hat, mischt sich nur zu gerne ständig in alles ein. Er gibt Meldung, was ihm gefällt, was nicht, worüber er sich ärgert, was er haben, was er vermeiden möchte. Diesen Bemerkungen und Einwänden nicht immer Gehör zu schenken und dem Leben Moment für Moment unvoreingenommen zu begegnen braucht durchaus Übung und eine konsequente innere Einstellung. Sonst verfällt man schnell in alte Muster zurück.

Es geht um das Wahrnehmen von Dir, der Dinge, der Welt, deiner Umwelt und Mitmenschen so wie sie sind! Und Jeder benötigt dafür andere individuelle Methoden. Atemübungen, Meditationen, Entspannungsverfahren sind einige davon.

„Es gibt nur zwei Tage im Jahr, an denen man nichts tun kann. Der eine ist Gestern, der andere Morgen. Dies bedeutet, dass heute der richtige Tag zum Lieben, Glauben und in erster Linie zum Leben ist.“

 

Dalei Lama

Entspannung

Für alle die gerne eine individuelle Einzelbetreuung im Bereich Entspannungstraining (PMR, AT, Phantasiereisen, Duftreisen, Meditaion Atemtechniken, Achtsamkeit ,u.ä.) oder Feldenkrais-Bewusstheit durch Bewegung erfahren möchten biete ich Einzeltermine an.

Termine nach Vereinbarung und individuelle auch Zuhause durchführbar.

 

Preise:

45 Minuten – 45,00 €

60 Minuten  – 60,00 €

90 Minuten  – 90,00 €

Gerne komme ich auch zu dir +5,00 € ink. 20 km

über 20 km +0,20 €/km

Feldenkrais – eine faszinierende Methode

Strecken – Spüren – Atmen – Experimentieren – Geistig und körperlich entrosten und ausmisten – Bessere Wege finden = Feldenkrais
Kleine Einführung in die Praxis und Anregungen für den Alltag

Moshe Feldenkrais, Physiker und Judolehrer, entwickelte, durch eine Knieverletzung und dem Interesse an der Neurophysiologie geleitet, die nach ihm benannte Feldenkrais-Methode. Eine Körperorientierte Lernmethode. Die Grundsteine der Methode sind das ORGANISCHE LERNEN und die BEWUSSTHEIT.

„Organisches Lernen ist grundlegend, daher unerlässlich. Er kann auch therapeutisch wirken. Lernen ist gesünder als Patient zu sein oder sogar als geheilt zu werden. Leben ist kein Ding sondern ein Prozess. Prozesse aber gehen gut, wenn es viele Wege gibt, sie zu beeinflussen. Um das zu tun, was wir möchten, brauchen wir mehr als nur den einen, den wir kennen – mag er auch an sich ein guter Weg sein.“ (M. Feldenkrais)

Weniger ist mehr – ja, wirklich!

In der Feldenkrais-Arbeit steht die Körperwahrnehmung im Vordergrund. Es geht um das spüren seiner eigenen Bewegungsgrenzen und um das Ausrichten seines individuellen Umfang. Die Bewegungen werden von sehr langsam und klein (fast in Zeitlupe) bis so schnell und groß, wie es einem angenehm ist, ausgeführt und durch kurze Pausen unterbrochen, um die Wahrnehmung zu trainieren. Das spielerische Erforschen von Bewegungen und Bewegungsgewohnheiten, die Feinabstimmung der Gelenke, fast wie das Stimmen eines Musikinstrumentes und die regelmäßigen kurzen Pausen sind das besondere an dieser Methode. Anfangs erscheinen die Bewegungssequenzen für manche fast langweilig, als ob nichts passiert. Aber nach und nach erkennt man den großen Vorteil in dieser minimalistischen Ausführung der Bewegungen, machst sich diese bewusst.

Wie viel ist genug?

Eine der wichtigsten Sachen, die wir in und durch die Feldenkrais-Arbeit lernen können, ist, wie viel genug ist. Babys haben ein gutes Gespür dafür, denn sie bewegen sich, probieren, erkunden – und wenn sie müde oder frustriert werden, ruhen sie sich aus. Wenn sie erneut neugierig werden, legen sie wieder los. Und genau so arbeitet die Feldenkrais-Methode. Diesen inneren Barometer wiederherzustellen ist eine der besten Sachen, die man für die Gesundheit und das Wohlbefinden tun kann.

Mach mal Pause!

Und Mach’s nur so gut wie es geht, mach’s nicht besser als es geht. Pausen braucht das Nervensystem um die Möglichkeit zu erhalten, neu gelernte Informationen zu verarbeiten und zu verbahnen. Was gesunde Muskel- und Nervensystemfunktion betrifft, ist die Fähigkeit mit arbeiten aufzuhören genauso wichtig wie die Fähigkeit zu arbeiten. Also mach mal Pause, wenn Du sie brauchst – im Feldenkrais wie im Leben.

Mach es nur so gut wie es geht und nicht besser

Paradoxerweise wird es dann besser gelingen. Wenn man versuchen, etwas „gut“ oder „richtig“ zu machen, tendieren man dazu, vor lauter Perfektionismus Muskeln anzuspannen, die mit der eigentlichen Aufgabe gar nichts zu tun haben.

Die Methode gibt uns die Möglichkeit das spielerische Experimentieren mit Bewegungen , das aufmerksame Wahrnehmen und Erleben eines Kindes zurückzuholen und das automatische Ausführen unserer Bewegungen aufzuheben. Somit ist Feldenkrais eine Körperorientierte Lernmethode, welche Bewegungen, Sinneswahrnehmungen, Fühlen und Denken zum Zwecke der Verbesserung von Koordination, Flexibilität und Selbstwahrnehmung verknüpft.

„Wer keine Fehler macht, kann auch nicht lernen.“ (M. Feldenkrais)

Freu Dich über Fehler, denn sie zeigen Dir, wo es nicht lang geht und was keinen Sinn macht. Die beste Art zu lernen ist, viele Möglichkeiten auszuprobieren. Feldenkrais sagte: „Wer nur eine Möglichkeit zu handeln weiß, handelt zwanghaft. Wer nur zwei Möglichkeiten zu handeln hat, hat ein Dilemma. Erst wenn Sie drei Möglichkeiten zu handeln haben, haben Sie wirklich eine Wahl.“

Das Ziel von Feldenkrais ist die Entwicklung hin zu mehr Vielfalt, einem erweiterten Selbstbild und vor allem neuen Handlungsmöglichkeiten, das bewusste Erleben von eigenen Bewegungsprozessen, eine größere körperliche Flexibilität , bessere Koordination, mehr Leichtigkeit in der Bewegung und dadurch mehr Effizienz und Freude in Beruf, Freizeit und Sport.